Kim in Dänemark

So, Frauchen und Herrchen sind gerade nicht da. Jetzt kann ich mal an den Computer und ne kleine Geschichte für Euch schreiben. Ich war ja jetzt schon öfter in Dänemark, aber es ist immer wieder aufregend. Den Abend, bevor wir losfahren bin ich schon immer ganz aufgeregt. Frauchen und Herrchen packen die Sachen zusammen, bringen schon einiges in’s Auto und ich bin natürlich immer dabei. Die Nacht kann ich dann gar nicht richtig schlafen. Ich muß nämlich immer aufpassen, das sie nicht ohne mich los fahren. Aber bis jetzt haben sie mich noch nicht vergessen.

Am nächsten Morgen geht’s dann früh gleich los. Die letzten Sachen in’s Auto und ab auf die Autobahn. So kurz nach dem Mittag sind wir dann meistens da. Wenn wir dann den Schlüssel geholt haben und in unserem Haus angekommen sind, muß ich mir erst mal ansehen, wo wir denn eigentlich gelandet sind. Die Sachen werden aus dem Auto geholt und dann geht’s erst mal zum Wasser. Das ist immer wieder richtig schön, wenn wir über die Dünen kommen und uns der frische Wind in’s Gesicht bläst. Ich teste dann auch immer gleich, ob es nicht zu kalt zum baden ist. Das eine Jahr haben wir auch mal einen Tagesausflug nach Kopenhagen gemacht. War richtig gut da. Als wir uns mal in der Fußgängerzone vor ein kleines Cafe gesetzt haben und Frauchen und Herrchen etwas gegessen und getrunken haben, stellte man mir auch gleich einen Wassernapf hin. Fand ich gut. Und dann war da noch dieser Typ, der so viele kleine Kuscheltiere hatte und Ihr müsst wissen, ich liebe Kuscheltiere. Wenn man sie aufzog, sind sie auch gelaufen. Und dann hat er sie auch immer noch auf mich zulaufen lassen, bestimmt nur um mich zu ärgern. Wenn Frauchen und Herrchen nicht so aufgepasst hätten, wäre eins bestimmt mit nach Hause gekommen.

Eins muß man den Dänen ja lassen, sie sind kaum krank. Auf jeden Fall vermute ich das mal. Herrchen hatte nämlich tierische Kopfschmerzen und wir sind die ganze Fußgängerzone in Kopenhagen einmal rauf und wieder runter gelaufen, bis wir eine Apotheke gefunden haben. Den einen Tag, wir sind gerade von einem schönen Spaziergang am Meer wieder gekommen, klopft es doch an der Tür. Da stand ein Fischer vor der Tür und wollte richtig schönen Fisch verkaufen den er frisch gefangen hatte. Frauchen überlegte ob sie was nehmen sollte. Da er ihr den Fisch auch so verführerisch hinhielt, dachte ich mir, bevor er wieder weg ist nehm ich ihm doch erst mal den Fisch aus der Hand. Die beiden haben zwar erst mal ganz schön dumm geguckt, aber Frauchen musste nicht mehr überlegen ob sie den Fisch jetzt kauft oder nicht und ich hab ein schönes Abendbrot gehabt. Oh, jetzt kommt ein Auto. Ich glaube ich muß jetzt erst mal Schluß machen. Herrchen sieht es nämlich gar nicht gerne, wenn wer an seinem Rechner sitzt

Euer Kim